Ausstellung »80 Jahre Flucht und Vertreibung« in Lugau eröffnet
In Lugau wurde die Ausstellung »80 Jahre Flucht und Vertreibung« eröffnet – ein Beispiel eindrucksvollen bürgerschaftlichen Engagements für Erinnerungskultur.
Heimatgefühl ist für kommunales Bürger-Engagement wichtig. Heimat wächst dort, wo man sicher leben kann und Perspektiven hat. Dafür sind für mich die Bewahrung des kulturellen Erbes und die Achtung von Minderheitsbelangen entscheidende Voraussetzungen.
Innenminister Armin Schuster
In Lugau wurde die Ausstellung »80 Jahre Flucht und Vertreibung« eröffnet – ein Beispiel eindrucksvollen bürgerschaftlichen Engagements für Erinnerungskultur.
In Hoyerswerda gedachten Bürgerinnen und Bürger der Opfer des Nationalsozialismus. Das würdige Gedenken verband Erinnerung an die Geschichte mit Verantwortung für die Gegenwart.
Vor 80 Jahren begann die Vertreibung der Ungarndeutschen. In Pirna wurde ihrer gedacht – mit Zeitzeugen, Schülergruppen und einem neuen deutsch-ungarischen Jugendprojekt.
Abiturienten aus Pécs/Fünfkirchen diskutierten im Transferraum Heimat über Flucht, Vertreibung und gemeinsame Erinnerungskultur.
Lehrkräfte des Gymnasiums Dresden-Klotzsche nutzten ihren Pädagogischen Tag, um im Transferraum Heimat neue Wege der Vermittlung zu Themen wie Flucht, Vertreibung und Integration zu entdecken.
Am 8. Januar hat der Fachbeirat beim Beauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler die Themen Haushalt, außerschulisches Lernen und die Situation von Spätaussiedlern in Sachsen diskutiert.
Die neue Ausgabe von »Vertriebene und Spätaussiedler in Sachsen« ist da. Die Titelgeschichte erinnert an die Schlacht auf dem Peipussee.
In Hirschberg/Jelenia Gora wurde am 7. Dezember der Riesengebirgspreis für Literatur verliehen – ein wichtiges Zeichen der kulturellen Zusammenarbeit in Mitteleuropa.
Am 21. November nahm der Amtschef des Innenministeriums, Ulf Bandiko, am Treffen der Beauftragten für Vertriebene und Spätaussiedler teil.
Zum Volkstrauertag war ich als Koordinator für Fragen der Kriegsgräberfürsorge in Sachsen der Bitte der Stadt Zwickau gefolgt, an der zentralen Gedenkstunde auf dem Hauptfriedhof teilzunehmen.
Am 29. Oktober habe ich mich mit Lucjan Dzumla, dem Direktor des Hauses der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, über gemeinsame Projekte (Publikationen, Tagungen, Ausstellungen) ausgetauscht.
Die Woiwodschaftsbibliothek Oppeln mit ihrem Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen Minderheit in Polen arbeitet nun mit dem Transferraum Heimat zusammen.
Das 30. Schlesienseminar widmete sich regional prägenden Persönlichkeiten, ihren Wurzeln und der Bedeutung von Bildung und Austausch für die Entwicklung der Gemeinschaft.
Am 23. Oktober konnte ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema »Flucht – Dresden als neue Heimat für Vertriebene« im Kraszewski-Museum teilnehmen.
Im Rahmen der Konferenz der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historischen Kommission hatte ich am 9. und 10. Oktober die Ehre, an der Podiumsdiskussion zum Thema »Erbe« teilzunehmen.
Am 7. Oktober kam die Jury des Riesengebirgspreises für Literatur in der Riesengebirgsakademie für angewandte Wissenschaften zusammen, um über die diesjährigen Preisträger zu beraten.
Der Sächsische Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung hat sich zu einer festen Institution entwickelt.
Der Begegnungstag für Aussiedler der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens fand diesmal am 13. September in Werdau statt.
Am 25. August konnte die Wanderausstellung zu 80 Jahre Kriegsende und seine Folgen der Stiftung Erinnerung Begegnung Integration in der Sachsenlandhalle in Glauchau eröffnet werden.
Die Beauftragten für die Anliegen der Aussiedler und deutschen Minderheiten von Bayern, NRW und Sachsen haben sich in Berlin mit dem Beauftragten der Bundesregierung, Bernd Fabritius, getroffen.
Heute fand ein sehr anregendes Gespräch zur aktuellen und perspektivischen Situation und Unterstützung der Landsmannschaft Schlesien zwischen Michael Kretschmer und Stephan Rauhut statt.