Landesverbandstag 2026 in Leipzig: Sachsens Vertriebenen- und Spätaussiedlerverbände stellen Weichen für das Jahr
Beim Landesverbandstag am 11. April in Leipzig berieten die Delegierten über Schwerpunkte, Projekte und Gedenkveranstaltungen für das Jahr 2026.
Der ordentliche Landesverbandstag 2026 der Vertriebenen und Spätaussiedler Sachsens fand am 11. April im Haus der Demokratie in Leipzig statt. Delegierte aller Mitgliedsorganisationen des Landesverbandes berieten über Ziele und Aufgaben des Verbandes, über anstehende Veranstaltungstermine, Satzungsfragen sowie die finanzielle Lage.
Zu den wesentlichen Höhepunkten des Jahres 2026 zählt die Mitgestaltung des 85. Jahrestages des Gedenkens an die Auflösung der Wolgarepublik in Zusammenarbeit mit dem Aussiedlerverband Sachsen. Hinzu kommen der zentrale sächsische Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung am 20. September in Reichenbach/O.L. sowie die weitere Zusammenarbeit mit den deutschen Minderheiten in Polen, Tschechien und Ungarn.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung zweier neuer Wanderausstellungen. Sie widmen sich den »Wolfskindern« sowie der Ankunft der Flüchtlinge und Vertriebenen nach 1945.
Der Verband geht optimistisch in das laufende Geschäftsjahr. Für die einzelnen Projekte und Veranstaltungen wurde Unterstützung zugesichert.