Empfang zum 78. Unabhängigkeitstag Israels in Leipzig
Beim Empfang zum 78. Unabhängigkeitstag Israels in Leipzig wurden Weltoffenheit, kultureller Austausch und Erinnerungskultur in Sachsen sichtbar.
Auf Einladung des Botschafters des Staates Israel, Ron Prosor, des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung nahm ich am 28. April in der Leipziger Messe am Empfang aus Anlass des 78. Unabhängigkeitstages des Staates Israel teil.
Rund 1.000 Gäste erlebten anregende Reden, ein eindrucksvolles künstlerisches Programm mit einem israelischen Sänger sowie das gemeinsame Singen beider Nationalhymnen. Beim anschließenden Austausch wurde deutlich, wie wichtig solche Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und das Miteinander sind.
Für mich bot der Abend auch Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und neuen Kontakten, unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern des Leipzig International Art Programme sowie mit der Leipziger Baumwollspinnerei.
Besonders eindrucksvoll war für mich, wie international und anziehend Sachsen von den Gästen wahrgenommen wird. In Gesprächen mit israelischen Partnern wurde deutlich, dass unser Freistaat als lebens- und arbeitswerter Ort geschätzt wird. Zugleich stießen meine Initiativen zur Erinnerungskultur und zur Kriegsgräberfürsorge auf großes Interesse. Dazu gehört auch die Pflege des Gedenkens an jüdische Gefallene und ihrer Denkmale.
Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen setzt hier ein starkes Zeichen. Es steht für Weltoffenheit, für die Verbundenheit mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und für ein lebendiges Miteinander in unserem Freistaat.