Ein gelungener Start ins neue Jahr: Neujahrsempfang in Chemnitz
Der Regionalverband Chemnitz/Südwestsachsen zeigte beim Neujahrsempfang eindrucksvoll, wie vielfältig das Wirken der Vertriebenen und Spätaussiedler heute ist.
Der Neujahrsempfang des Regionalverbandes der Vertriebenen und Spätaussiedler Chemnitz/Südwestsachsen bot einen stimmungsvollen Auftakt in das Jahr 2026. Neben den Mitgliedern des Regionalverbandes nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Rotary Clubs Chemnitz teil – unter ihnen Präsident Christian Köhler und Nancy Gibson, Leiterin der Städtischen Musikschule Chemnitz. Der Rotary Club hatte den Verband mit einer großzügigen Spende unterstützt.
Im Verlauf des Abends stellte der Regionalverband die Ergebnisse seiner bisherigen Arbeit vor. Besonders positiv fiel dabei auf, dass er neue Kooperationen mit Schulen gewinnen konnte, die 2025 Angebote des Transferraums Heimat in Knappenrode wahrnahmen. Die Lausitzwelle berichtete darüber unter dem Titel »Wenn Geschichten zur Geschichte werden« (Video ansehen).
In meinem Grußwort betonte ich die Bedeutung des Engagements der Vertriebenen- und Spätaussiedlergemeinschaft für das gesellschaftliche Miteinander in Chemnitz und der Region. Ich sagte die weitere Unterstützung des Freistaates Sachsen für diese wertvolle Arbeit zu – insbesondere für Projekte, die Bildungs- und Sprachangebote auch für Migrantinnen und Migranten entwickeln.
Mein besonderer Dank gilt dem Leitungsteam des Regionalverbandes – Liane Labuhn, Lilli Tews und Alexander Schulz – für ihren Einsatz in Chemnitz und den umliegenden Landkreisen. Einen besonderen Akzent setzte Anna Golowanowa, die 2022 aus der Ukraine geflohen war, mit einfühlsamen Konzertstücken, die den Abend musikalisch umrahmten.
Mit den Worten des Landtagsabgeordneten Peter W. Patt – »Hier ist das Herz dabei« – klang ein angenehmer Abend aus, geprägt von herzlichem Austausch, neuen Begegnungen und der spürbaren Kraft des gemeinsamen Engagements.