Begegnungstag für Aussiedler in Werdau
Der Begegnungstag für Aussiedler der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens fand diesmal am 13. September in Werdau statt.
Für die Spätaussiedler ist er mittlerweile zu einem festen Jahreshöhepunkt geworden. Weit über 500 Teilnehmer aus ganz Sachsen ließen sich vom Gottesdienst, dem reichhaltigen Festprogramm mit Ständen und Bühne, den Stadtführungen und der Möglichkeit, den Rathausturmes zu besteigen inspirieren.
Ich konnte viele Gespräche über die persönliche Situation der Spätaussiedler führen und neue Kontakte zu regionalen Gruppen knüpfen. In meinem Grußwort sicherte ich die weitere Unterstützung bei der Integration und der Bewahrung der eigenen kulturellen Wurzeln zu. Ich verwies auf die Integrationsleistungen, die auch heute noch Vorbildwirkung entfalten, und auf die Bedeutung der Aussiedler für unser Land, das sie aktiv mitgestalten. Heimat zu haben, schafft Raum für Engagement und Patriotismus, beides braucht unsere Gesellschaft. Die Spätaussiedler sind zugleich eine Brücke zum Verständnis für Lebensgewohnheiten und Denkweisen in Osteuropa, welches wir ebenso benötigen.