28.03.2026

Stiftung stellt Weichen für die Zukunft

In Knappenrode wurden Vorstand und Stiftungsrat der Stiftung »Erinnerung, Begegnung, Integration« neu aufgestellt. Damit sind gute Voraussetzungen für weitere Vernetzung und Entwicklung geschaffen.

»Erinnerung, Begegnung, Integration« – dieser Name beschreibt nach wie vor treffend den Auftrag der Stiftung, die den Transferraum Heimat in Knappenrode betreibt. Bei der heutigen Sitzung wurden der bisherige Stiftungsrat und der bisherige Vorstand verabschiedet und zugleich die personellen Weichen für die kommende Arbeit gestellt.

Ein besonderer Dank galt dem langjährigen Vorsitzenden Frank Hirche, der die Aufbauphase der Stiftung gemeinsam mit allen Mitstreitern hervorragend gestaltet hat. Frank Hirche wünsche ich an dieser Stelle weiterhin gute Besserung und alles Gute. Zugleich verbinde ich damit den Wunsch, dass er der Arbeit der Stiftung und dem Thema auch künftig mit seinen Impulsen verbunden bleibt – nicht zuletzt in seiner Funktion als Vorsitzender des Landesverbandes.

Die Leitung der Stiftung wird künftig Henry Hufenreuter übernehmen. Ihm stehen weiterhin Claudia Florian und Manfred Hellmund zur Seite. Auch der Stiftungsrat wurde neu besetzt. Neben Mitgliedern aus den Verbänden kann die Stiftung künftig auf Franziska Brech vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Romy Reinisch vom Landkreis Bautzen, Mathias Peter vom Landesamt für Schule und Bildung sowie Sven Eppinger, MdL, zählen.

Auch im Kuratorium ist die Stiftung breit aufgestellt: Vertreten sind dort künftig auch Repräsentanten der deutschen Minderheiten in Ungarn, Tschechien und Polen sowie Mitglieder aus dem Beraterkreis des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung und der Kulturstiftung. Damit bestehen gute Voraussetzungen, die Vernetzung mit weiteren Themen- und Arbeitsbereichen zu stärken und Reichweite wie Qualität der Arbeit weiter auszubauen.

Allen, die sich in der Stiftung engagieren, gilt mein herzlicher Dank. Als Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler werde ich diese Arbeit auch künftig nach Kräften unterstützen.

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