25.03.2026

Jahresempfang von Landesverband und Stiftung

Mehr als 80 Gäste kamen am 24. März in Dresden zusammen. Der Jahresempfang setzte starke Impulse zu Minderheitenpolitik, Erinnerungskultur und Integration.

Am 24. März hatten der Landesverband der Vertriebenen und Spätaussiedler Sachsen und die Stiftung Erinnerung, Begegnung, Integration zum Jahresempfang in das Restaurant Anna am Dresdner Residenzschloss eingeladen. Ort und Zeitpunkt waren gut gewählt: Manfred Hellmund konnte mehr als 80 Gäste begrüßen – aus den Verbänden in Sachsen, aus allen Fraktionen des Sächsischen Landtags, aus der Staatsregierung sowie aus dem Landesamt für Schule und Bildung.

Für wichtige inhaltliche Impulse sorgten Rafał Bartek, Vorsitzender der Deutschen Minderheit in Polen und zugleich Vorsitzender des Parlaments der Woiwodschaft Opole, sowie Christian Hartmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag. In ihren Reden ging es um die Lage der deutschen Minderheit in Polen und ihren Beitrag als Brückenbauerin in der polnischen Gesellschaft. Zugleich wurde der nicht zu unterschätzende Anteil hervorgehoben, den Vertriebene und Spätaussiedler für Geschichtsbewusstsein und Integration in unserer Gesellschaft leisten.

Innenminister Armin Schuster griff diese Gedanken in seiner kurzweiligen Ansprache auf. Er verwies unter anderem auf die Bedeutung des Transferraums Heimat in Knappenrode und betonte, dass die Vertriebenen und Spätaussiedler auch künftig in seinem Haus eine verlässliche Heimat haben werden.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Gäste den Abend zu einem intensiven und fruchtbaren Gedankenaustausch. Der Jahresempfang hat einmal mehr deutlich gemacht: Die Anliegen von Vertriebenen und Spätaussiedlern sind aktuell und bleiben für Sachsen von großer Bedeutung.

Ein besonderer Dank gilt Claudia Florian und Friedrich Zempel für die gelungene Organisation sowie allen Gästen, die zum Teil weite Wege auf sich genommen haben.

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